FeuerwehrgrundlehrgangDer Grundstein für eine Karriere bei der Feuerwehr wird im Feuerwehrgerundlehrgang gelegt. In zwei Abschnitten wird alles notwenige unterrichtet, damit die Einsatzkraft als Truppmann an jedem Einsatz teilnehmen kann. Dabei werden oft nur notwenige Grundlagen vermittelt, eine Vertiefung von Themen findet dann später in weiteren Lehrgängen statt.Im Grundlehrgang werden zum Beispiel unterrichtet:
Jeder Abschnitt der Grundausbildung wird mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung, bei Bedarf auch noch einer mündlichen Prüfung abgeschlossen. Einige Bilder aus einem Grundlehrgang. Hier wird gerade ein Löschangriff geübt. Wie die Übung abzulaufen hat, ist in der Feuerwehrdienstvorschrift FwDv 3 - Die Einheiten im Löschangriff ganau beschrieben. Atemschutzlehrgänge/SeminareGrundlehrgang / FortbildungIm Atemschutzgrundlehrgang lernen die Teilnehmer die Bedienung und Handhabung des Gerätes.Durch eine sogenannte Atemschutzübungsstrecke werden die angehenden Atemschutzgeräteträger unter erschwerten Bedingungen an das Tragen eines solchen Gerätes gewöhnt. Jeder Atemschutzgeräteträger muss jedes Jahr erneut durch die Übungsstrecke. AtemschutzseminarDas Atemschutzseminar soll den Teilnehmern das taktische Vorgehen unter Atemschutz verdeutlichen. Vor allem die richtige Verwendung des Hohlstrahrohres wird dort gelehrt.Ein Hohlstrahlrohr ermöglicht, dass man das Wasser feiner im Raum abgeben kann. Deshalb kann es, neben dem Löschen des Brandes, auch zum Abkühlen des Brandrauches verwendet werden, was eine Rauchgasdurchzündung wirkungsvoll verhindern kann. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist das Retten von Feuerwehrkameraden, die während eines Atemschutzeinsatzes verunglücken. Unter Umständen muss bei der Rettung des verunfallten Feuerwehrmannes/frau eine neue Atemluftflasche an die Maske angeschlossen werden. Nartürlich unter erschwerten Bedingungen. Im Einsatz kann Rauch die Sicht behindern, bei der Übung verhindert eine undurchsichtige Abdeckung gute Sicht. WärmegewöhnungIn regelmäßigen Abständen müssen die Kameraden durch ein Brandsimulationhaus bzw. einen Container gehen. In dieser Einrichtung wird ein Brand simuliert, indem Gas gezielt aus Rohre entweicht und gezündet wird. So kann jeder Zeit das Feuer "gestoppt" werden, indem die Gaszufuhr unterbrochen wird.Neben der Wärmegewöhnung kann auch nochmal das Strahlrohrtraining geprobt werden. Löschgruppen-/LöschzugdienstLehrgänge haben nur eine gewisse Dauer, in der meist nur grundliegende Inhalte behandelt werden können. Das Vertiefen der Kenntnisse und ständiges Üben der erlernten Fähigkeiten ist nur in den Löschgruppen- und Löschzugdiensten möglich. Ein weiterer Vorteil ist, dass dort auch die Zusammenarbeit mit den Kameraden verbessert werden kann, denn im Erstfall muss jeder Handgriff sitzen.Bei Lehrgängen werden die Teilnehmer meist aus unterschiedlichen Einheiten und Feuerwehren zusammen gewürfelt, die so im Einsatz nicht zusammenarbeiten. Im Löschgruppen-/Löschzugdienst, der i.d.R. alle 14 Tage stattfindet, kann das ganze Spektrum an Feuerwehrübungen und Themen durchgenommen werden. Im Sommer werden oft praktische Übungen, wie Brandeinsatz oder Hilfeleistungen, durchgeführt. Im Winter wird dagegen oft Theoretischer Unterricht durchgeführt, wie Gesetzesgrundlage oder Erste Hilfe. Weitere LehrgängeNartürlich sind das noch nicht alle Lehrgänge, die es gibt. Hier mal eine Auflistung von weiteren Lehrgängen. |
![]() Antreten zur Übung! ![]() Wasser- und Schlauchtrupp kuppeln eine Saugleitung zusammen ![]() Wassertrupp erhält einen neuen Befehl ![]() Der Ausbilder erklärt dem Feuerwehrmann den Umgang mit dem Hohlstrahlrohr ![]() ![]() |