Jeden Tag kommt es im Schnitt zu etwa 550 Bränden in Deutschlands Haushalten. Jährlich kommen dabei etwa 600 Menschen ums Leben, darunter sind 120 Kinder. Zusätzlich werden ca. 6.000 Personen schwer verletzt, 60.000 leicht.
Kinder haben eine unbegrenzte Neugier und entdecken immer wieder Dinge
die ihnen fremd und neu sind. Was macht Ihr Kind, wenn es ein
Streichholz, ein Feuerzeug oder eine Kerze entdeckt?
Die Gefahr besteht im Umgang mit dem Feuer. Kinder zündeln aus
Neugier und sind sich der Gefahr nicht bewusst, was ein Fehlverhalten
auslösen könnte.
Deshalb ist es wichtig den Kindern den Umgang mit dem Feuer
früh beizubringen. Dabei unterstützt die Brandschutzerziehung
durch Besuche von Feuerwehrangehörigen in Einrichtungen die Arbeit
der Erzieher und Pädagogen.
Auszug aus dem Themenbereich

Bei einem Brand entstehen Giftige Kohlenmonoxidgase die schon nach wenigen Atemzügen schwere Schädigungen der
Herzkreislauffunktionen verursachen. Aus diesem Grund schützen sich Feuerwehrleute durch tragen von Atemschutzgeräten
vor dem Rauch, welcher diese Gase beinhaltet.
Aus der Gelben Flasche auf dem Rücken des Feuerwehrmannes, gelangt
über einen Schlauch Sauerstoff in die Atemschutzmaske
auf dem Gesicht.
Da das Tragen einer Atemschutzmaske die Stimme sowie das Aussehen
verändert, gewöhnen wir die Kinder an solche
Veränderungen
und nehmen ihnen eventuelle Ängste.
Sollte es dazu kommen, das die Feuerwehr einen Menschen aus einer verrauchten Wohnung oder Gebäude retten muss,
wird Sie dabei eine Fluchthaube einsetzen. Diese Fluchthaube besteht aus einer Haube und einem Filter gegen die
giftigen Gase.
In der Brandschutzerziehung, wird mit den Kindern spielerisch und in
ruhe die Ernstfallsituation dargestellt.
Eine Fluchthaube angezogen zu bekommen kann Angst und Panik
auslösen. Um dies zu vermeiden erklären wir
verständnisvoll
den Kindern den Umgang mit einer Fluchthaube und vermitteln ihnen ein
Sicherheitsgefühl.

Unterbrandmeisterin
Helga Theveßen
Unterbrandmeister
Christian Woters