Geräte

Damit die Feuerwehr die Einsätze erfolgreich abschließen kann, sind moderne Geräte und Amaturen notwenig. Dabei ist die Vielzahl der vorgehaltenen Geräte genau so groß wie die möglichen Einsatzarten.

Hydraulikaggregat Hydraulikaggregat

Viele Geräte zur technischen Hilfeleistung werden hydraulich betrieben. Das beudeutet das eine verdichtete (zusammengedrückte) Flüssigkeit die eigentliche Arbeit verrichtet.

Das Hydrauliche Aggregat stellt den zum Betrieb nötigen Arbeitsdruck her. Damit man Metall schneiden kann, ist ein entsprechend großer Druck notwenig. Etwa 600bar müssen erzeugt werden, damit die Schere genug Kraft hat.


Schere

Schere


Mit der Schere ist es möglich Bleche durchzuschneiden. Bei Verkehrsunfällen ist dies notwenig um eingeklempte Personen zu befreien. Je nach Verletzung der eingeklempten Person reicht das Einsatzspektrum von herrausnehmen der Tür bis zum kompletten entfernen des Fahrzeugdachs.
Spreitzer

Spreitzer


Der Spreitzer ermöglicht das Zusammenquetschen und das auseinanderdrücken von Blechen. Meist wird damit Platz zum ansetzen der Schere geschaffen.

Aber auch das kurzzeitige Anheben eines Gegenstand oder Fahrzeug ist möglich. Damit weitere Erschütterungen des Fahrzeug, und damit Stöße auf die eingeklempte und verletzte Person, zu verhindern, muss es stabiliesiert werden. Dabei wird das Fahrzeug wenn nötig leicht angehoben und mit Holz unterbaut. Anschließend wird das Fahrzeug wieder abgelassen, so das es nun fest auf dem Holz steht.

Atemschutzgeräte

Atemschutzgeräte in G1Atemschutzgerät im MannschaftsraumBei Bränden entstehen giftige Brandgase, vor denen sich der/die Feuerwehrmann/frau schützen muss. In den gelben Flaschen befindet sich normale Atemluft für etwa eine halbe Stunde bei normaler körperlicher Belastung. Da ein Einsatz unter Atemschutz aber meist ziemlichen Stress bedeutet verkürzt sich die Einsatzzeit entsprechend.

Bei GSG Einsätzen, wo das Atemschutzgerät unsichtbar unter der Schutzkleidung getragen wird, verkürzt sich die Einsatzzeit auf etwa 15 bis 20 min.

Um an der Einsatzstelle keine unnötige Zeit zu verlieren, ist in vielen Löschfahrzeugen bereits das Anlegen des Gerätes während der Anfahrt möglich.

Weitere Atemschutzgeräte befinden sich in den Geräteräumen des Fahrzeuges.

Jedes Atemschutzgerät ist mit so genannten Todmannwarner ausgestattet. Diese kleinen Geräte geben ein lautes Signal ab, wenn ein Kamerad beim Einsatz verunglückt und sich längere Zeit nicht bewegt.




Schnellangriff

SchnellangriffBei kleineren Brände reicht meist die Vornahme eines Rohres aus. Dies ist insbesondere bei Mülleimer-, Cotainer, und PKW Brände der Fall. Dann bedient man sich den Schnellangriff.

Dieser formstabile Schlauch ist auf einer Haspel aufgerollt und besitzt eine Länge von 30 Metern. An ihn ist ein C-Strahlrohr fest angekuppelt.