Das bisherige Gerätehaus der Löschgruppe Hoser war zu klein geworden und entsprach auch nicht mehr den gesetzlichen (Sicherheits-)vorschriften. Die selbe Situation spiegelte sich im Gerätehaus der Löschgruppe Helenabrunn wieder.
So musste eine möglichst kostengünstige Lösung für beide Löschgruppen gefunden werden. Aufgrund der Lage der bisherigen Gerätehäuser und der Tatsache, dass beide Einheiten in 90% der Einsätze zusammen alarmiert werden, bot sich ein gemeinsamer Neubau an.
Die bisherigen Gerätehäuser in Hoser und Helenabrunn entsprachen nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen.
An beiden Gerätehäusern herschten beengte
Platzverhältnisse. Die Aktionsfläche zwischen den
Fahrzeugen, bzw. zwischen
Fahrzeug und Wänden war sehr begrenzt, so dass hier eine
erhöte Unfallgefahr bestand. Außerdem fehlten an beiden
Standorten die
Abgasabsaugung.
Es gab keine getrennten Umkleide- und Sozialräume für Damen
und Herren. Beide Löschgruppen mussten für die theoretische
Schulung
ihrer Einsatzkräfte zur Hauptfeuerwache fahren, da es in beiden
Gerätehäusern keinen Unterrichtsraum gab.
Die Fahrzeuge beider Löschgruppen sind schon sehr alt. Das
älteste Löschfahrzeug stammt von 1983, das jüngste ist
Baujahr 1988. Moderne
Feuerlöschfahrfahrzeuge passen aufgrund ihrer Größe
jedoch nicht mehr in die alten Fahrzeughallen.
Aus Kostengründen fiel schnell die Entscheidung ein
gemeinsames Gerätehaus für beide Löschgruppen zu bauen.
Das
neue Gerätehaus sollte verkehrsgünstig liegen, und etwa
mittig zwischen den Standorten beider bisherigen Gerätehäuser
liegen.
Auch aus einsatztaktischen Gründen ist eine
Zusammenlegung nicht von der Hand zu weisen. Nun kann in
kürzerer Zeit das erste
Fahrzeug mit mehr
Personal ausrücken. Es standen zwei Standorte zu Auswahl. Nach
vielen Gesprächen zwischen Feuerwehrführung, Politik und den
beteiligten Löschgruppen, fiel die Entscheidung schließlich
auf die Berliner Höhe als neuer Standort. Diesen hatte auch die
Löschgruppe Hoser aus verschiedenen Gründen unterstützt.
Schließlich gaben der Ordnungs- und Verkehrsausschuss und der Rat
der
Stadt Viersen im April 2006 grünes Licht für den Neubau.