Kombinierte GSG und ManV Übung

Fotos freundlicherweise von Christoph Peters bereitgestellt. Bereitstellungsplatz
Feuerwehrleute und Einsatzfahrzeuge auf den Bereitstellungsplatz
Bereitstellungsplatz vom Fahrzeugdach
Der Bereitstellungsplatz von einem Fahrzeugdach fotografiert

Feuerwehrleute machen sich für den Einsatz mit CSA (Chemikalienschutzanzüge) fertig

Auch das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug der Löschgruppe Hoser wurde eingesetzt. Die Mannschaft war u.a. für die Mennschenrettung verantwortlich.

Wurden die Verletzten geretten, kamen die nach einer Dekontimination zur Verletztenablage, wo eine erste Sichtung erfolgte

Dekonplatz: Im Zelt ist eine Dusche vorhanden. Feuerwehrangehörige ohne Schutzausrüstung dürfen die schwarze Seite (Dusche, schwarze Folie) nicht betreten. Die weiße Seite dagegen ist "Sauber".

Sind die Verletzten besichtigt, werden Sie in den Behandlungsplatz verlegt.

Urheberrechte bei Christoph Peters. Verwendung der Bilder nur mit ausdrücklicher Genehmigung von Christoph Peters!!!
Am 18. April 2009 übten mehrere Feuerwehren und Hilfsorginationen gemeinsam einen Massenanfall von Verletzten.

Einheiten der Feuerwehren Willich und Viersen, sowie des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Viersen trafen sich um etwa 14:00 Uhr auf den LKW Parkplatz der Firma Kaiser's Tengelmann. Fast 300 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil.

Angenommene Lage

In einem Logistikzentrum wurde Ammoniak freigesetzt. Mehrere Arbeiter wurden Verletzt und mussten nun geretten werden.

Erstmaßnahmen

Der Löschzug Viersen, als ersteintreffende Feuerwehreinheit, übernahm sofort die Erkundung und die Menschenrettung unter schweren Atemschutz und später auch unter CSA.

GSG Einsatz

Als die GSG Fahrzeuge, mit der entsprechenden Einsatzmitteln eintraffen, wurde unter Chemikalienschutzanzug CSA vorgegangen, Messungen durchgeführt, und die Gefahrenstelle beseitigt.

Wie üblich wurde auch ein Dekontiminationplatz errichtet. Dieser besteht aus einem Zelt, das mit einer Dusche ausgestattet ist. Durch dieses Zelt müssen alle Personen die den Gefahrenbereich verlassen möchten.

Feuerwehrleute die von einen Einsatz unter CSA zurückkehren ziehen den Schutzanzug in dieser Duschkammer aus. Damit wird verhindert, das ein gefährlicher Stoff aus der Einsatzstelle verschleppt wird.

Die notwenige Wasserversorgung für die Deko und den allgemeinen Brandschutz wurden durch Fahrzeuge der Löschgruppen Stadtmitte und Hoser sichergestellt.

Aufgrund der großen Anzahl der Verletzten wurde der MANV Fall ausgerufen.

MANV ausgelöst - Hubschrauber angefordert

Alle Verletzten wurden nach einer Dekontimination zum Verletztensammelplatz verbraucht. Dort wurden diese vom Leitenden Notarzt begutachtet. Je nach schwere der Verletzung wurden die Patienten (die von der Jugendfeuerwehr Viersen gestellt wurden) einer Kategorie (leicht verletzt bis schwerst verletzt) zugeordnet. Aufgrund von Schwerverletzten forderte der Leitende Notarzt zwei (virtuelle) Rettungshubschrauber an.

Nach der Sichtung wurden die Verletzten weiter zum Behandlungsplatz verbracht.

Die Verletztensammelstelle wurde vom DRK betrieben, der Behandlungsplatz wurde vom Löschzug Clörath der Feuerwehr Willich aufgebaut und zusammen mit dem DRK betrieben.

Der Löschzug Boisheim sorgte für einen sicheren Landeplatz für die Rettungshubschrauber.

Für den Abtransport der Verletzten sorgten das DRK (und im Erstfall auch weitere Hilfsorganisationen).

Beteiligte Einheiten

  • Feuerwehr Viersen mit Löschzug Viersen (mit allen vier Löschgruppen), Süchteln (inkl. Löschgruppe Hagenbroich), Boisheim, ELW Gruppe, ABC Erkundungsgruppe, GSG Fahrzeuge
  • Feuerwehr Willich mit Löschzug Clörath (mit WLF und AB ManV)
  • Deutsches Rotes Kreuz

Weitere Bilder zur Übung

Christoph Peters hat im Internet weitere Bilder hochgeladen, die sie hier abrufen können.